„Glück auf!“ in Auerbach in der Oberpfalz

Auerbach in der Oberpfalz liegt noch fast in Franken – ist keine 50 Kilometer von Nürnberg entfernt. Die Mentalität der Menschen, die Kulturlandschaft und die Bebauung ähneln sich jedenfalls sehr. Die Stadt mit gut 9000 Einwohnern ist noch immer stark geprägt vom Bergbau, obwohl seit 1987 hier schon kein Eisenerz mehr gewonnen wird. Am Turm der Pfarrkirche St. Johannes Baptist hängt in großen Lettern der Bergmannswunsch: Glück auf!

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Zu Ehren der preußischen Königin wurde aus der Luxburg die Luisenburg

An einen Aufenthalt Königin Luises von Preußen im Fichtelgebirge bei Wunsiedel sollte man sich fortan stets erinnern: Als sie 1805 mit ihrem Gemahl Friedrich Wilhelm wanderte, wurde ihr zu Ehren die bisherige Luxburg in Luisenburg umbenannt – heute vor allem bekannt durch die gleichnamigen Festspiele. Hinter dem Freilichttheater erstreckt sich das größte Felsenlabyrinth Europas.

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Weltkulturerbe: Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth

Vor zwölf Jahren hat die UNESCO das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth zum Weltkulturerbe der Menschheit erhoben. Das weitgehend im Original erhaltene barocke Theater wurde 1748 zur Hochzeit des Tochter des Markgrafenpaares Friedrich III. und Wilhelmine eröffnet. Letztere, eine Prinzessin, Tochter des Alten Fritz von Preußen, verwirklichte sich außerdem mit der Eremitage oberhalb von Bayreuth einen Zufluchtsort, wo sie abseits des höfischen Zeremoniells ihre Fantasie entfalten konnte unter anderem mit Wasserspielen, Gartenpavillons, Drachenhöhle, Ruinentheater und Laubengängen.

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Vor über vier Jahrzehnten brach in Schloss Zeilitzheim eine wieder bessere Zeit an

Schloss Zeilitzheim konnte anlässlich des gestrigen Tags des offenen Denkmals besichtigt werden. Die barocke Anlage nahe der Mainschleife im südlichen Teil des Landkreises Schweinfurt in der Gemeinde Kolitzheim befindet sich in Privatbesitz und ist normalerweise nur für Übernachtungsgäste sowie Teilnehmer an Seminaren und an Firmen- und Familienfeiern zugänglich.

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Vielfalt der Natur und geistliche Impulse auf dem Schwanberg im fränkischen Weinland

Kommenden Sonntag, 8. September 2024, veranstaltet die Stadtförsterei Iphofen von 11:30 bis 17 Uhr ihren 7. Wald- und Naturschutztag auf dem Schwanberg. Aktions-. Informations- und Probierstände, insbesondere zum Schwerpunktthema Streuobst, werden im Gutshof postiert.

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Ein Helmstadter Waisenkind schrieb Geschichte als Pfeiferhannes von Niklashausen

War er bereits der Wegbereiter des späteren Bauernkriegs von 1525? Ihm gefiel unter anderem die Idee des Gemeineigentums. Er klagte an, wenn die Herrschenden Wasser predigten, aber selbst Wein tranken. Er spürte früh, was es hieß, besitzlos zu sein. Zur Welt kam er Mitte des 15. Jahrhunderts in dem Dorf Helmstadt bei Würzburg als Hans Böhm – als Pfeiferhannes von Niklashausen kennt ihn heute die Welt.

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