Sulzfeld am Main ist ein Erlebnis für alle Sinne: Genuss auf jeden Meter

„Besonderes Flair kommt nicht von allein.“ Dieses Lob auf die Tatkraft der Bürger von Sulzfeld am Main und auf deren außerordentlichen Zusammenhalt steht auf einer Tafel neben der katholischen Pfarrkirche St. Sebastian. Die rund 1.300 Sulzfelder haben es geschafft, ihren Ort gleichermaßen für sich wie für Gäste immer attraktiver zu machen. „Mittlerweile liegt bei uns der Altersschnitt im Altort niedriger als im Neubaugebiet“, betonen Gerhard Schenkel und Matthias Dusel. Letzterer hat den Ersteren am 1. Mai nach 36 Jahren als Bürgermeister im Ehrenamt abgelöst.

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Kloster Schöntal – reiches Erbe der Zisterzienser an der Jagst

Der fränkische Sprachraum reicht bis weit in den Hohenlohekreis. Warum also nicht mal ein Ausflug ins Jagsttal zum Kloster Schöntal, das sogar Abtei war?! Mitte des 12. Jahrhunderts siedelten hier Mönche aus Maulbronn. Das Gelände stellten die Herren von Berlichingen zur Verfügung. Die Zisterzienser wirkten hier segensreich.

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Kartoffelchips eine Erfindung der Wiesthaler Ölmüller?!

Um Pfingsten herum lädt der Wiesthaler Mühlenverein für gewöhnlich zu einem Backofen- und Mühlenfest ein. Die Infektionsschutzbestimmungen lassen dies heuer freilich nicht zu, wenngleich rund um die Ruhmühle am Aubach reichlich Platz wäre – aber eben nicht im Mühlengebäude selbst, um die uralte Technik mit ausreichend Abstand zu anderen Interessierten zu besichtigen. 

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Marktheidenfeld – Brücke zwischen Wein und Reben

Marktheidenfeld - Brücke zwischen Wein und Reben. | Foto: B. Schneider

Wie ein großer See wirkt der Main bei Marktheidenfeld. Vor dem denkmalgeschützt es Ensemble des Mainkais liegen die Kähne (fränkisch: Schelche) im ruhigen Wasser und erinnern an eine weit zurückreichende Tradition: Als Fischer, Schiffer oder Sandschöpfer verdienten sich viele „Hädefelder“ ihren Unterhalt. Hochwassermarken am Ende der Fahrgasse zeugen davon, dass das Leben am Fluss nicht nur Idylle war und ist. 

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Lohrer Prozessionsfiguren jetzt ganzjährig ausgestellt

Jona im Maul des Wals - jüngste Figur der Lohrer Karfreitagsprozession. | Foto: B. Schneider

In Deutschland ist die der Gegenreformation entstammende Lohrer Karfreitagsprozession in ihrer Ausstattung und ihrem Umfang einmalig; in anderen „Passionsorten“ sind längst nicht so viele traditionelle Figuren vorhanden. 12 der 13 bislang nur einmal im Jahr aufgebauten Stationen sind jetzt dauerhaft in der frisch geweißten Kirche des ehemaligen Kapuzinerklosters neben der Stadtpfarrkirche St. Michael öffentlich ausgestellt. Der Zeitpunkt liegt wesentlich in der Corona-Pandemie begründet.

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Fix wie der Amtsbote

Am 1. Juli 1920 wurde aus Königsberg in Franken Königsberg in Bayern. | Foto: B. Schneider

Vor 100 Jahren wurde Königsberg bayerisch. Bis dahin gab es einen Kurierdienst nach Coburg – heute eine herrliche Wanderstrecke durch würzburgisch geprägtes Gebiet.

Ehemaliges Coburger Landeswappen im Hof der dortigen Veste. | Foto: B. Schneider
Ehemaliges Coburger Landeswappen im Hof der dortigen Veste. | Foto: B. Schneider

Dass ein Teil Unterfrankens bis vor 100 Jahren zu den sächsischen Herzogtümern gehörte, wird denjenigen bewusst, die sich auf den Amtsbotenweg von Königsberg nach Coburg begeben. Stramme Wanderer schaffen die rund 50 Kilometer an einem Tag. Sich an der frischen Luft zu bewegen, ist das Einzige, das seit Beginn der Corona-Pandemie stets empfohlen wird. 

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Museumstag unter erhöhtem Infektionsschutz

Am Sonntag, 17. Mai 2020, ist internationaler Museumstag. Viele Häuser in Deutschland beteiligen sich wegen der Corona-Pandemie ausschließlich mit einem digitalen Programm. Anders das Spessartmuseum in Lohr a. Main, wo bei freiem Eintritt von 10 bis 17 Uhr die komplette Ausstellung im ehemals kurmainzischen Schloss begangen werden kann – natürlich unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes. Soll heißen, dass Besucher eine Mund-Nase-Maske tragen müssen. Kurfürst Lothar Franz von Schönborn, der im Spessart ausgiebig der Jagd frönte, macht es vor … 

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Litfaßsäulen gehören seit 165 Jahren zum Stadtbild

Litfaßsäule in der Oberen Brückenstraße in Lohr am. Main. | Foto: B. Schneider

Die Veranstaltungsflaute aufgrund der Corona-Pandemie hält an. „Jungfräulich weiß“ stehen die Litfaßsäulen derzeit – wie hier in Lohr a. Main in der Oberen Brückenstraße – auf den Gehwegen. Es gibt nichts zu vermelden auf der „Anschlags- und Annonciersäule“, die seit 165 Jahren aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken ist und als echtes Massenmedium Karriere machte. Alleine in Deutschland sollen über 50.000 „Denkmäler“ für den Berliner Buchdrucker und Verleger Ernst Theodor Amandus Litfaß (1816-1874) existieren. 

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