Kulturweg im Aschachtal gibt Einblick in adeliges, klösterliches und bäuerliches Leben

Rekonstruiertes historisches Wehr an der Aschach. | Foto: B. Schneider

Von Dorf und Schloss Aschach kommend gabelt sich die Hauptroute an der Borstmühle. Auf der einen Seite geht’s nach Frauenroth und auf der anderen nach Stralsbach. Hier zu einem früheren Zentrum zisterziensischer Tugenden und dort zu einer angesagten gastronomischen Pilgerstätte. Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch! Nahrung für Leib, Geist und Seele finden diejenigen, die entlang des Flüsschens Aschach sowie des ihm links zufließenden Lederbachs und des von rechts mündenden Stralsbachs wandert oder radelt. Der Kulturweg gewährt Einblick in einstiges adeliges, klösterliches und bäuerliches Leben. Eine besondere Rolle spielen historische Bewässerungsanlagen.

„Kulturweg im Aschachtal gibt Einblick in adeliges, klösterliches und bäuerliches Leben“ weiterlesen

„Grünsfeld sollte keiner versäumen“

Der Begriff „liebliches Taubertal“ hat sich sofort etabliert. Vor 70 Jahren ist für die Ferienregion zwischen Wertheim und Rothenburg erstmals unter diesem Markenzeichen beziehungsweise mit diesem Qualitätsversprechen geworben worden. „Bezauberndes Taubertal“ titeln hingegen 1974 zwei Buchautoren und empfehlen: „Grünsfeld sollte keiner versäumen.“ Das Städtchen gehörte bis zur Säkularisation zu den fränkischen Kernlanden, wurde dann Baden und dem Bistum Freiburg zugeschlagen. Ehrenbürger Edgar Weinmann bekennt: „Unser Herz hängt immer noch an Würzburg.“

„„Grünsfeld sollte keiner versäumen““ weiterlesen

Hammelburger Kapellenkreuzweg gilt vielfach als vorbildlich

Es ist gewissermaßen deutsches Schlagerwissen, dass Stein – ebenso wie Marmor oder Eisen – einmal bricht. In Hammelburg bei dem weithin einmaligen Kapellenkreuzweg vermeidet man das Malheur: Um kostspielige Schäden zu verhüten, investiert man lieber regelmäßig überschaubare Beträge in den Erhalt. Als die vierzehn Stationen vor knapp 300 Jahren errichtet wurden, galten sie als vorbildlich – jetzt zudem als nachhaltig.

„Hammelburger Kapellenkreuzweg gilt vielfach als vorbildlich“ weiterlesen

In Maria Bildhausen: Klostermanufaktur, Klostergärtnerei, Klosterladen, Klostergasthof, Klosterhotel, Klosterakademie

„Oase des Lebens“ soll Kloster Maria Bildhausen für seine Bewohner:innen und Gäste sein. Von der Kaffeerösterei und Kerzenwerkstatt über Bildung und Kultur bis zu einem 18-Loch-Golfplatz reicht das Angebot hier zwischen Münnerstadt und Bad Königshofen – eingebettet in die sanfte Hügellandschaft der vorderen Rhön. 

„In Maria Bildhausen: Klostermanufaktur, Klostergärtnerei, Klosterladen, Klostergasthof, Klosterhotel, Klosterakademie“ weiterlesen

Herzlichen Glückwunsch, Weltkulturerbestätte Bad Kissingen!

Die UNESCO hat unser „fränkisches Weltbad“ Bad Kissingen am Samstag mit dem Titel „Welterbe der Menschheit“ geadelt. Um die Auszeichnung beworben hatten sich gemeinschaftlich elf bedeutende europäische Kurorte. Aus Deutschland gehören ferner Baden-Baden und Bad Ems dazu. In Bad Kissingen soll am kommenden Freitag, 30. Juli 2021, ein Festakt stattfinden. 

„Herzlichen Glückwunsch, Weltkulturerbestätte Bad Kissingen!“ weiterlesen

Umweltbildung im Wildpark Klaushof in Bad Kissingen

Hands-on-Stationen verraten leicht verständlich, wie was in der Natur funktioniert. Axel Maunz sagt: „Die Gäste bloß nicht zutexten!“

„Wir halten Tiere, um Umweltbildung zu betreiben. Sie zur Schau zu stellen, ist nicht unser Ansinnen.“ Dieser Anspruch, Zusammenhänge des Lebens zu erklären sowie zu einem bewussten und rücksichtsvollen Umgang mit der Schöpfung zu animieren, haben sich die Verantwortlichen des Wildparks Klaushof in Bad Kissingen auf die Fahne geschrieben. Die bei Jung und Alt beliebte Einrichtung besteht seit genau einem halben Jahrhundert.

„Umweltbildung im Wildpark Klaushof in Bad Kissingen“ weiterlesen

Wertheimer Stiftskirche – Mittelpunkt seit über sieben Jahrhunderten

Wo die Tauber in den Main mündet, liegt die im 13. Jahrhundert gegründete Stadt Wertheim – einst Sitz einer bedeutenden fränkischen Grafschaft mit mächtiger Burg auf dem Bergsporn. 1806 wurde Wertheim badisch; die Grenze zu Bayern verläuft im Main. 

Wer durch die Altstadtgassen spaziert, taucht an vielen Stellen ein in mittelalterliches Flair. Der Weg führt unweigerlich auch zur Stiftskirche, einer dreischiffigen Pfeilerbasilika, dem geistigen und geistlichen Mittelpunkt seit über sieben Jahrhunderten. Besonders bemerkenswert ist der getrennt vom Kirchenschiff stehende, knapp 50 Meter hohe Turm. Auf ihm befinden sich ein sechs Glocken umfassendes Geläut und eine kunstvolle Turmuhr.

„Wertheimer Stiftskirche – Mittelpunkt seit über sieben Jahrhunderten“ weiterlesen