Franziskanische Impulse

In Sandstein gemeißelte Erklärung für den „Weg der Tränen“.

… auf dem neu erschlossenen Nonnenpfad und am Ziel im Kloster Schönau.

Es herrscht Aufbruchstimmung im Franziskaner-Minoritenkloster Schönau bei Gemünden: Die Hausgemeinschaft ist mit vier Patres und einem Frater so stark wie lange nicht, sodass die Ordensleute die Vielfalt ihres Angebots ausweiteten, den Menschen der Region bei Lebens- und Glaubensfragen zur Seite zu stehen. Und der Förderkreis Kloster und Wallfahrtskirche Schönau e. V. konnte bei den diesjährigen Vorstandswahlen seine Führungsriege verjüngen. Vorsitzender Dr. Gerhard Köhler hat zuletzt viel Energie darauf verwandt, den Nonnenpfad neu zu erschließen. Das ist ein historischer Wanderweg, der vom Tal der Sinn in das der Fränkischen Saale führt. Auf der rund sieben Kilometer langen Tour sind annähernd 270 Höhenmeter zu bewältigen. Franziskaner und Förderer laden wortwörtlich dazu ein, sich aufzumachen. 

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Royale Erinnerungen

Torte zum 25. Kronjubiläum von Kartoffelkönig Eduard Stenger.

Kartoffelkönig Eduard Stenger blickte mit langjährigen Freunden zurück.

Dass Eduardus I., Rex Concilii Potatonis, seine Untertanen zu sich ruft, ist selten geworden. Früher war dies jährlich der Fall: Ende Oktober in streng limitierter Zahl im exklusiven Ambiente des von ihm geleiteten städtischen Schulmuseum in Sendelbach, und zwar logischerweise – da es die Vorzüge der tollen Knolle zu preisen galt – im Kellergewölbe. Diesmal diente die Buchenmühle unterhalb der Wallfahrtskirche Mariabuchen einer illustren, genau 30-köpfigen Gesellschaft als Festsaal. Kartoffelkönig Eduard Stenger hatte geladen, köstliche potatonische Speisen zu verzehren und unter dem Motto „Abend der Erinnerungen“ die selbigen in wortgewandten Vorträgen zum Besten zu geben. Nachdem er die Eifrigsten und Treuesten mit mannigfaltigen Orden dekoriert hatte, erfuhr er für ihn überraschend selbst eine besondere Würdigung. Das Oberhaupt im Staate der Kartoffel hatte versäumt, sein silbernes Kronjubiläum zu begehen. Dies sollte mit süßem Naschwerk nachgeholt werden.

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Frankens schönste Weinsicht vom Stettener Stein aus genießen

Frankens aktuell schönste Weinsicht ist am terroir f Stetten bei Karlstadt zu genießen. Das Deutsche Weininstitut hat 2020 den Aussichtspunkt in der Weinlage Stettener Stein entsprechend betitelt. Gemeint ist mit der Auszeichnung, dass sich den Gästen hier eine außergewöhnlich tolle Weitsicht im Weinland Franken bietet. Besucher dieses besonderen Orts lernen außerdem unter anderem die Gesteinsformationen des fränkischen Trias kennen.

Foto: B. Schneider

Dank für die reiche Ernte im Weinberg und sonst

Weinbergskapelle am Gambacher Kalbenstein. | Foto: B. Schneider

Erntedanksonntag. In dieser Marienkapelle in der Gambacher Weinlage Kalbenstein nahe Karlstadt am Main dürfen heuer extradicke Kerzen brennen. Schließlich gerieten die Trauben durch den Fleiß der Arbeiter im Weinberg und mit Gottes Hilfe wirklich üppig und gehaltvoll. Nicht umsonst zieren die Wände des durch bunte Glasfenster von warmen Licht erfüllten Kirchleins Figuren – links – des Karl Borromäus, dessen Name „der Tüchtige“ bedeutet, und – rechts – des Schutzpatrons der Winzer, Sankt Urban. 

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