Frankens schönste Weinsicht vom Stettener Stein aus genießen

Frankens aktuell schönste Weinsicht ist am terroir f Stetten bei Karlstadt zu genießen. Das Deutsche Weininstitut hat 2020 den Aussichtspunkt in der Weinlage Stettener Stein entsprechend betitelt. Gemeint ist mit der Auszeichnung, dass sich den Gästen hier eine außergewöhnlich tolle Weitsicht im Weinland Franken bietet. Besucher dieses besonderen Orts lernen außerdem unter anderem die Gesteinsformationen des fränkischen Trias kennen.

Foto: B. Schneider

Dank für die reiche Ernte im Weinberg und sonst

Weinbergskapelle am Gambacher Kalbenstein. | Foto: B. Schneider

Erntedanksonntag. In dieser Marienkapelle in der Gambacher Weinlage Kalbenstein nahe Karlstadt am Main dürfen heuer extradicke Kerzen brennen. Schließlich gerieten die Trauben durch den Fleiß der Arbeiter im Weinberg und mit Gottes Hilfe wirklich üppig und gehaltvoll. Nicht umsonst zieren die Wände des durch bunte Glasfenster von warmen Licht erfüllten Kirchleins Figuren – links – des Karl Borromäus, dessen Name „der Tüchtige“ bedeutet, und – rechts – des Schutzpatrons der Winzer, Sankt Urban. 

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Am liebsten ausgewogen süß-sauer

Die fränkische Apfelkönigin Marion Gold bei Ihrer Krönung 2019 in Elsenfeld. | Foto: Fränkische Obstbauern e. V.

In einen rotbackigen Apfel zu beißen, war nur für Adam und Eva eine Sünde – ansonsten ist’s einfach nur gesund

Michelangelo hat’s getan beim Deckenfresko in der Sixtinischen Kapelle. Lucas Cranach der Ältere, ein Franke, rückte ebenso auf einem seiner bekanntesten Gemälde einen Apfel in den Mittelpunkt: Eva reicht Adam die verbotene Frucht; nach ihrem Sündenfall vertreibt Gott die beiden aus dem Paradies. Jetzt gilt es, das Image des Corpus Delicti aufzupolieren – als gesunder und kalorienarmer Vitaminspender. Diese Aufgabe erfüllt als fränkische Apfelkönigin aktuell nicht einfach nur eine hübsche Tochter eines Obstbauern. Mit ihren 25 Jahren ist Marion Gold aus Karlburg bei Karlstadt schon Gärtnermeisterin und seit 2019 gar Betriebsleiterin eines Obst- und Spargelhofs mit fünf Festangestellten und zuweilen zehnmal so vielen Saisonkräften.

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Bioerlebnis: Benediktinerabtei Plankstetten

Das im 12. Jahrhundert gegründete Kloster Plankstetten bei Beilngries im Altmühltal ist in heutiger Zeit vor allem bekannt für seine strikt ökologische Bewirtschaftung – seit gut 25 Jahren. Das wird unter anderem deutlich am Warensortiment im Klosterladen; es kommt überwiegend aus dem eigenen Anbau und aus ebenfalls eigener Verarbeitung. 

Am kommenden Wochenende starten in Plankstetten die Bioerlebnistage 2020. Bis 4.10. stehen besondere Informationsveranstaltungen über die Erzeugung und Verwertungesunder Lebensmittel auf dem Programm. Zum Beispiel finden statt: Grillkurs am 29.8., Apfeltag am 3.8., Kochkurs „Streuobstküche” am 5.9., Kräuterwanderung am 12.9. und Biobrunch am 20.9.; gleich zweimal – am 19.9. und 26.9. – laden die Benediktinerpatres zum Familientag in ihr Grünes Kloster ein. Und auf die Bioerlebnistage folgt am 10.10. noch ein Kartoffeltag. 

Mehr unter www.bioerlebnistage.de 

| Foto: B. Schneider

Fingerhüte stehen Spalier zwischen Hafenlohr und Karlshöhe

Roter Fingerhut gedeiht in diesem Sommer außerordentlich üppig in den heimischen Wäldern. Beispielsweise im Spessart vom Hafenlohrtal aus südöstlicher Richtung über den Wachengrund auf die Karlshöhe führt der Wanderweg an Lichtungen vorbei, auf denen Fingerhüte wie gesät mit leuchtenden Blüten Spalier stehen.

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Kartoffelchips eine Erfindung der Wiesthaler Ölmüller?!

Um Pfingsten herum lädt der Wiesthaler Mühlenverein für gewöhnlich zu einem Backofen- und Mühlenfest ein. Die Infektionsschutzbestimmungen lassen dies heuer freilich nicht zu, wenngleich rund um die Ruhmühle am Aubach reichlich Platz wäre – aber eben nicht im Mühlengebäude selbst, um die uralte Technik mit ausreichend Abstand zu anderen Interessierten zu besichtigen. 

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