„Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft …“ Engel verkünden große Freude. Engel besiegen das Böse. Engel beschützen vor allem Unheil. ‒ Engel umkreisen die Kirchenbesucher in Michelau östlich von Gerolzhofen. Engel beflügeln sie womöglich hinauf auf den Zabelstein und wieder herunter.
„Beflügelt auf den Zabelstein“ weiterlesenAllzeit präzise Zeitmesser
Die Europastadt Röttingen lädt ein zu Wein und Festspielen und auf den Sonnenuhrenweg
Nicht vergessen: Am letzten Sonntag im Oktober, heuer am 30., endet die Sommerzeit. Nachts um drei werden die Räderuhren für eine Stunde angehalten. Mit dem ersten Licht am folgenden Morgen „ticken“ auch sämtliche 23 Sonnenuhren des Tauberstädtchen Röttingen wieder richtig. Wer’s kontrollieren will, muss nur gut zwei Kilometer zurücklegen, um alle Zeitmesser aufzusuchen. Bei den meisten hat der Konstrukteur allerdings vorgesorgt; sie zeigen sowohl die Normal- als auch die Sommerzeit an – auf sie ist allzeit Verlass.
„Allzeit präzise Zeitmesser“ weiterlesenVier Fuschter Flurkapellen
Im September 2012, vor zehn Jahren, begannen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Fuchsstadt, oberhalb des Saaletals eine weitere Kapelle zu errichten; drei existierten rund um den Ort bereits. In Bezug auf Ursprung und Stil sind alle völlig verschieden. Ein rund elf Kilometer langer Rundweg verbindet dieses Quartett. Das entsprechende Wanderzeichen zeigt sieben unterschiedlich lange Kanthölzer, wie sie beim Bau der jüngsten, der Dreifaltigkeitskapelle, verwendet wurden. Sie symbolisieren die einzelnen Menschen mit ihren individuellen Eigenschaften als Teil der Gemeinschaft.
„Vier Fuschter Flurkapellen“ weiterlesenGarten für Körper, Geist und Seele
Der Verein „Wein, Gesundheit und Tourismus im Main-Retztal“ lädt an Maria Himmelfahrt (15. August) zu einem Fest mit Fitnessanleitung und Führung zu biblischen Heilpflanzen sowie mit Genüssen für Leib und Seele an die Wallfahrtskirche „Maria im Grünen Tal“ in Retzbach ein.
„Garten für Körper, Geist und Seele“ weiterlesenGrenzenlose Freude, wo Franken und Baden sich die Hände reichen
Am Anfang war die ritterlich-höfische Tugend der Freude. Von ihr leitete der Würzburger Fürstbischof Heinrich III. im ausgehenden 12. Jahrhundert den Namen seiner Bastion über dem Maintal zwischen Spessart und Odenwald ab: Freudenburg. Das Erzstift Mainz setzte im nahen Miltenberg die Burg der Milde entgegen. Die Siedlung Frouwdeberch auf dem schmalen Flussufer hatte zwischen mehreren Einflusssphären wahrlich wechselhafte Zeiten zu überstehen. In vielfacher Hinsicht ist man hier heute noch in Grenzbereichen unterwegs, was vielleicht ein wenig verwirren mag, aber auch spannend ist.
„Grenzenlose Freude, wo Franken und Baden sich die Hände reichen“ weiterlesenBayerische Landesausstellung zeigt typisch Fränkisches
„Typisch Franken?” – So der Titel der bayerischen Landesausstellung bis 6. November 2022 in Ansbach, dem Regierungssitz von Mittelfranken.
„Bayerische Landesausstellung zeigt typisch Fränkisches“ weiterlesenGarten-Kultur-Tage in Himmelstadt
Gartenfreunde allerorten laden an diesem Wochenende Gäste in ihre grünen Reiche ein: Tage der offenen Gartentür. Das alles toppt die Gemeinde Himmelstadt im Landkreis Main-Spessart. Sie holt am 25. und 26. Juni 2022 ihre Garten-Kultur-Tage nach, die sie schon 2020 anlässlich ihres 1200-jährigen Bestehens feiern wollte. Das ganze Dorf gleicht einem Blumenmeer. In ihren Höfen und Gärten präsentiert die Bevölkerung eine farbenfrohe Vielfalt. In der Hauptstraße 81 gibt es jeweils von 10 bis 18 Uhr eine Ausstellung mit vielen Tipps und Anregungen zur dorfgerechten Grüngestaltung. An der Mainlände findet ein Gartenmarkt statt – rund um den Natur-Schau-Garten und die Schrebergartenanlage.

| Fotos: B. Schneider
Gügel und Giechburg waren trutzige Bastionen östlich von Bamberg
Zwischen Giechburg und Gügel – oberhalb von Scheßlitz, wo Fränkischer Jura und Fränkische Schweiz ineinander übergehen …
„Gügel und Giechburg waren trutzige Bastionen östlich von Bamberg“ weiterlesenZeitenwende für Frankens Winzer
Gemeinsam mit einem Weingut in Ramsthal im Landkreis Bad Kissingen haben die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) und das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken begonnen, ein neues Kapitel der fränkischen Kulturgeschichte zu schreiben: Mit vereinten Finanzmitteln, Know-how und Tatkraft strukturierten sie eine Steillage von einer sogenannte Direktzuganlage in eine querterrassierte Rebfläche um; auf den Böschungen gedeihen als regionaltypische Magerraseneinsaat Gräser, Wildblumen und -kräuter und sorgen für ein artenreiches, intaktes Ökosystem. Der rund zwei Hektar große Weinberg der Familie Neder ist das erste öffentlich geförderte Projekt für ein nachhaltiges, in Zukunft empfohlenes Bewirtschaftungsverfahren auf Basis einer hohen Biodiversität.
„Zeitenwende für Frankens Winzer“ weiterlesenGefährlich-verführerische Schönheiten im Sinngrund
Noch diese Woche – danach sind wohl die herrlichen Schachbrettblumen im Sinngrund verblüht. Wunderschön, aber in allen ihren Teilen extrem giftig sind diese die sauren, nassen Böden liebenden Gewächse. Wenn sie welken, verflüchtigt sich die Wirkung. Deshalb dürfen die Wiesen erst zur Jahresmitte hin gemäht werden, um das Heu zu verfüttern.
„Gefährlich-verführerische Schönheiten im Sinngrund“ weiterlesen