Frankens schönste Weinsicht vom Stettener Stein aus genießen

Frankens aktuell schönste Weinsicht ist am terroir f Stetten bei Karlstadt zu genießen. Das Deutsche Weininstitut hat 2020 den Aussichtspunkt in der Weinlage Stettener Stein entsprechend betitelt. Gemeint ist mit der Auszeichnung, dass sich den Gästen hier eine außergewöhnlich tolle Weitsicht im Weinland Franken bietet. Besucher dieses besonderen Orts lernen außerdem unter anderem die Gesteinsformationen des fränkischen Trias kennen.

Foto: B. Schneider

Krokusse dienen als erste Bienenweiden des Jahres

Elfen- oder Bauernkrokusse. | Foto: B. Schneider

Wer hat die letzten Tage eigentlich keine Krokus-Bilder gepostet? Wildkrokusse sind die ersten kräftigen Farbtupfer in Parks und Gärten. Sie sind eine wichtige Bienenweide. Die frühesten ihrer Art sind die Elfenkrokusse oder Bauernkrokusse. Zu den Herbstkrokussen gehört hingegen der Safran. 100 000 Blüten sind erforderlich für ein Kilo Gewürz.

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Künftige Westumgehung Würzburgs durch den Main-Spessart-Kreis

Buchenbach bei Steinfeld-Hausen. | Foto: B. Schneider

Einfach umwerfend – das aktuelle Frühlingswetter zum Ende des Februars. Die Bauernregel besagt: „Der schlimmste Monat im ganzen Jahr doch meist der kleine Hornung war.“

Nun aber zum hier zu sehenden Bild: Wer oder was hat den mächtigen Baum wohl umgehauen? Er gehörte zum Uferbewuchs am Buchenbach zwischen Lohr und Hausen bei Steinfeld. Er starb eines natürlichen Todes. Allerdings besteht die Gefahr, dass es seinen Artgenossen anders ergehen wird. Denn derzeit wird eine neue Straße geplant – die B 26n. Diese soll als Westumfahrung von Würzburg dienen und die Rhönautobahn mit der Spessartautobahn verbinden. Die jetzt favorisierte Trasse würde das landschaftlich reizvolle Buchental zerschneiden und etwa an dieser Stelle das Gewässer queren. Muss das sein?

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Fast-nicht-Treiben

Burgblick aus dem Saaletal.

Die „Fastnacht in Franken“ gilt nachweislich einem Millionenpublikum als Inbegriff des närrischen Frohsinns. Die gleichnamige Prunksitzung aus den Veitshöchheimer Mainfrankensälen mauserte sich zur erfolgreichsten Sendung des Bayerischen Fernsehens. 1987 übertrug es Büttenreden und Gardetänze erstmals live. Diese Zeitspanne wirkt wie ein Wimpernschlag im Vergleich dazu, wie lange der organisierte Schabernack im Sinntal nördlich von Gemünden schon getrieben wird. „Die Göikel“ aus Rieneck berufen sich auf ein Ereignis des Jahres 1521 und wollten heuer zur 500. Wiederkehr einen Narrenzug nach historischem Vorbild veranstalten. Das Coronavirus machte die hochfliegenden Pläne zunichte. „Fasenacht“ – so die örtliche Sprechweise – in traditioneller Form ist „fast nicht“ möglich. Trotzdem bereitet es Spaß, das von einer trutzigen Burg bekrönte Städtchen aufzusuchen.

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Rothenbucher Gemeindemühle schon annähernd 300 Jahre alt

Die Untere Mühle in Rothenbuch gehört der Gemeinde und wird von der Ortsgruppe des Bunds Naturschutz unterhalten. | Foto: B. Schneider

Obwohl die Spessartgemeinde Rothenbuch waldreich wie kaum eine andere ist, geraten Wanderer dort nie auf den Holzweg. Es gibt beispielsweise auf dem Mühlenweg entlang der am Rothenbucher Schloss entspringenden Hafenlohr wahrhaft Interessantes zu erkunden – unter anderem die Untere Mühle, auch Gemeindemühle genannt: Nach der Zahl im Türsturz zu urteilen, müsste sie 1742 erbaut worden sein. 

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Hörnerschall im Waldsassengau

Blechblasinstrumente symbolisieren auf einem Rundweg westlich von Würzburg bedeutende geschichtliche Ereignisse.

Blechbläser müssen gerade pausieren – wegen der Aerosole. Die kleinen Schwebeteilchen würden durch einen kräftigen Luftstoß herumgewirbelt; Viren könnten sich im Wortsinne in Windeseile verbreiten. Dennoch sei in der Zeit der Pandemie, in der Aufenthalt in der Natur nur förderlich sein kann, eine Rundwanderung im sogenannten Waldsassengau westlich von Würzburg empfohlen, die unter dem Motto „Signalhorn – Posthorn – Jagdhorn“ steht. Nirgendwo spielt wirklich jemand die Instrumente. Aber ihr durchdringender Schall klingt einem unterbewusst ständig in den Ohren; auf Infotafeln werden die mit ihnen in Zusammenhang stehenden historischen Ereignisse in der Region erläutert. Die Route führt meist über asphaltierte Wege, ist rund 13 Kilometer lang und kann auf 20 ausgeweitet werden.

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Mythen um den Efeu stimmen für gewöhnlich nicht

Beim Gemeinen Efeu ist ein gutes Erntejahr 2021 bereits anzusehen. Zwischen Februar und April bringt er kugelige, schwarzblaue Früchte hervor. Amseln und andere Drosselarten vertilgen sie mit Leidenschaft. Für Menschen sind sie schwach giftig. Die Dosis macht‘s. 2010 kam der Efeu als Arzneipflanze des Jahres zu Ehren. Oft ist er Bestandteil von Hustensaft. Oder es werden daraus Salben gegen Ekzeme und Zellulite hergestellt. Zuweilen dienen seine Wirkstoffe auch als Spül- und Waschmittel. 

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Münnerstadt glänzt zum Jubiläum auf vielfältige Weise

Münnerstadt - selbst lohnenswertes Ziel, aber auch Ausgangspunkt interessanter Touren. | Foto: B. Schneider

So ist’s urkundlich verbrieft: Am 28. Dezember 770 schenkten ein gewisser Egli und seine Frau Sigihilt, ein Paar des niederen Adels, um sein Seelenheil zu sichern, dem Kloster Fulda Landbesitz in Münnerstadt. Seit dieser ersten Erwähnung des bald an Größe und Bedeutung wachsenden Ortes zwischen Rhön und Grabfeld spielt hier die katholische Kirche über Jahrhunderte hinweg eine entscheidende Rolle. Die meisten Sehenswürdigkeiten künden davon. Und es gibt weitere glänzende Gründe, einen Geburtstagsbesuch abzustatten. 

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