Erinnerung an einen Vogelfreien des Spessarts: Johann Adam Hasenstab

In Rothenbuch im Zentralspessart wurde Johann Adam Hasenstab vor gut 300 Jahren geboren. Er war der Enkel eines kurfürstlichen Jägers. Doch machte er „sein eigenes Ding“. Des Spessarts Erzwilddieb wechselte ständig, je nachdem wo es für ihn gerade brenzlig war, zwischen den Mainzer, Würzburger und Wertheimer Herrschaftsbereichen, bis ihn schließlich im Juni 1773 der Jäger Johann Sator mit einer angeblich silbernen Kugel im Kropfbachtal niederstreckte. 

Der  Naturpark Spessart lädt ein am Fronleichnamstag, 20.6.2019, auf einer geführten, rund fünfstündigen Wanderung den einstigen Lebensraum Hasenstabs zu erkunden und sagenumwobene Schauplätze aufzusuchen. Treffpunkt ist um 10 Uhr in Schollbrunn in der Spessartstraße am Abzweig zum Sportplatz. Infos und Anmeldung bei Melanie Weippert (0176 23556698). 

Der Heimatort Hasenstabs erinnerte im vergangenen Jahr mit einem großen Jubiläumsfest an die Ersterwähnung am 3.7.1318. Rund um das 1567 errichtete fürstbischöfliche Jagdschloss wurde gefeiert. Heuer schiebt die Rothenbucher Theatergruppe ein Wilderer-Epos hinterher. Premiere ist am 13.7.2019 um 19:30 Uhr in der TSV-Halle, weitere Vorstellungen folgen am 14., 20., 21., 27. und 28.7.2019. Der Kartenverkauf erfolgt über die Gemeinde (06094 9400). 

| Foto: B. Schneider

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