Hörner gesenkt oder aufgestellt, als gelte es, einem Torero gegenüberzutreten. Welche Laune der Natur kommt besser an?
„Franken stehen auf französische Blonde“ weiterlesenEinfach paradiesisch an der Grenze zwischen Unter- und Mittelfranken
Sieben Orte zwischen Kitzingen und Uffenheim haben sich vor zwei Jahrzehnten zum Weinparadies Franken zusammengeschlossen. Genuss, Kultur, Natur und eine bemerkenswerte kirchliche Konstellation zeichnen die Region aus.
„Einfach paradiesisch an der Grenze zwischen Unter- und Mittelfranken“ weiterlesenDank für die reiche Ernte im Weinberg und sonst
Erntedanksonntag. In dieser Marienkapelle in der Gambacher Weinlage Kalbenstein nahe Karlstadt am Main dürfen heuer extradicke Kerzen brennen. Schließlich gerieten die Trauben durch den Fleiß der Arbeiter im Weinberg und mit Gottes Hilfe wirklich üppig und gehaltvoll. Nicht umsonst zieren die Wände des durch bunte Glasfenster von warmen Licht erfüllten Kirchleins Figuren – links – des Karl Borromäus, dessen Name „der Tüchtige“ bedeutet, und – rechts – des Schutzpatrons der Winzer, Sankt Urban.
„Dank für die reiche Ernte im Weinberg und sonst“ weiterlesenAm liebsten ausgewogen süß-sauer
In einen rotbackigen Apfel zu beißen, war nur für Adam und Eva eine Sünde – ansonsten ist’s einfach nur gesund
Michelangelo hat’s getan beim Deckenfresko in der Sixtinischen Kapelle. Lucas Cranach der Ältere, ein Franke, rückte ebenso auf einem seiner bekanntesten Gemälde einen Apfel in den Mittelpunkt: Eva reicht Adam die verbotene Frucht; nach ihrem Sündenfall vertreibt Gott die beiden aus dem Paradies. Jetzt gilt es, das Image des Corpus Delicti aufzupolieren – als gesunder und kalorienarmer Vitaminspender. Diese Aufgabe erfüllt als fränkische Apfelkönigin aktuell nicht einfach nur eine hübsche Tochter eines Obstbauern. Mit ihren 25 Jahren ist Marion Gold aus Karlburg bei Karlstadt schon Gärtnermeisterin und seit 2019 gar Betriebsleiterin eines Obst- und Spargelhofs mit fünf Festangestellten und zuweilen zehnmal so vielen Saisonkräften.
„Am liebsten ausgewogen süß-sauer“ weiterlesenBioerlebnis: Benediktinerabtei Plankstetten
Das im 12. Jahrhundert gegründete Kloster Plankstetten bei Beilngries im Altmühltal ist in heutiger Zeit vor allem bekannt für seine strikt ökologische Bewirtschaftung – seit gut 25 Jahren. Das wird unter anderem deutlich am Warensortiment im Klosterladen; es kommt überwiegend aus dem eigenen Anbau und aus ebenfalls eigener Verarbeitung.
Am kommenden Wochenende starten in Plankstetten die Bioerlebnistage 2020. Bis 4.10. stehen besondere Informationsveranstaltungen über die Erzeugung und Verwertungesunder Lebensmittel auf dem Programm. Zum Beispiel finden statt: Grillkurs am 29.8., Apfeltag am 3.8., Kochkurs „Streuobstküche” am 5.9., Kräuterwanderung am 12.9. und Biobrunch am 20.9.; gleich zweimal – am 19.9. und 26.9. – laden die Benediktinerpatres zum Familientag in ihr Grünes Kloster ein. Und auf die Bioerlebnistage folgt am 10.10. noch ein Kartoffeltag.
Mehr unter www.bioerlebnistage.de
| Foto: B. Schneider
Weinparadies entlang des Mainradwegs zwischen Schweinfurt und Mainschleife
Sanfter Tourismus zeichnet die lauschigen Weinorte entlang des Mainradwegs unterhalb von Schweinfurt bis zur Mainschleife bei Volkach aus: ein Weinparadies.
„Weinparadies entlang des Mainradwegs zwischen Schweinfurt und Mainschleife“ weiterlesenFingerhüte stehen Spalier zwischen Hafenlohr und Karlshöhe
Roter Fingerhut gedeiht in diesem Sommer außerordentlich üppig in den heimischen Wäldern. Beispielsweise im Spessart vom Hafenlohrtal aus südöstlicher Richtung über den Wachengrund auf die Karlshöhe führt der Wanderweg an Lichtungen vorbei, auf denen Fingerhüte wie gesät mit leuchtenden Blüten Spalier stehen.
„Fingerhüte stehen Spalier zwischen Hafenlohr und Karlshöhe“ weiterlesenFeine Buchenholzkohle von Frammersbacher Köhlern
Der Kohlenmeiler in der Spessartgemeinde Frammersbach raucht, auch wenn das normal dazugehörige Köhlerfest in diesem Jahr Corona-bedingt abgesagt worden ist. Heuer wäre es das 50. gewesen; das ist jetzt auf den 21. bis 24. Mai 2021 verschoben.
„Feine Buchenholzkohle von Frammersbacher Köhlern“ weiterlesenKartoffelchips eine Erfindung der Wiesthaler Ölmüller?!
Um Pfingsten herum lädt der Wiesthaler Mühlenverein für gewöhnlich zu einem Backofen- und Mühlenfest ein. Die Infektionsschutzbestimmungen lassen dies heuer freilich nicht zu, wenngleich rund um die Ruhmühle am Aubach reichlich Platz wäre – aber eben nicht im Mühlengebäude selbst, um die uralte Technik mit ausreichend Abstand zu anderen Interessierten zu besichtigen.
„Kartoffelchips eine Erfindung der Wiesthaler Ölmüller?!“ weiterlesenSchoss Seehof, wo die Zitronen blüh’n
„Kennst du das Land, wo die Zitronen blüh‘n, im dunklen Laub Sie Gold-Orangen glüh‘n …“ Diese Zeilen von Johann Wolfgang von Goethe aus Wilhelm Meisters Lehrjahre sind für Liebhaber Italiens zu geflügelten Worten geworden, um ihre Sehnsucht zu beschreiben.
„Schoss Seehof, wo die Zitronen blüh’n“ weiterlesen