Tradition und Innovation begegnen sich in Ostheim vor der Rhön auf engstem Raum. Dabei verstehen die gut 3.300 Einwohner zu genießen. So locken sie Liebhaber geschmack- und kunstvoller Dinge ins Städtchen im Streutal nahe Thüringen – zum Beispiel zur größten und besterhaltenen Kirchenburg Deutschlands, ins einzigartige Orgelbaumuseum – ein Schloss für die Königin der Instrumente –, am ersten Adventswochenende auf den stimmungsvoll illuminierten Weihnachtsmarkt, Ende Mai auf den bunten Blumenmarkt und alle zwei Jahre Mitte Oktober auf den Rhöner Wurstmarkt.
„Findige Ostheimer verstehen zu genießen“ weiterlesenEine Unmenge an Erinnerungen
Nostalgiemuseum Burgpreppach birgt Kostbarkeiten der Nachkriegszeit
Was Heinz Braunreuther auf mehreren Stockwerken des Rathauses von Burgpreppach (Landkreis Haßberge) sowie daneben im ehemaligen Mannschaftsraum der Freiwilligen Feuerwehr öffentlich zur Schau stellt, ist nur ein Bruchteil dessen, was er Zeit seines nunmehr 72-jährigen Lebens an Erinnerungsstücken an die Aufbaujahre nach dem Zweiten Weltkrieg und das Wirtschaftswunder zusammengetragen hat. Und dennoch ist die Sammlung schier unüberschaubar.
„Eine Unmenge an Erinnerungen“ weiterlesenNeuer Bildband: Bamberg bildschön
Städtereisen liegen im Trend. Beliebt zu jeder Jahreszeit: Wenn im Frühling die Parks und Blumenbeete bunt blühen, wenn im Sommer im Freien Sport und Spiel, Kultur und Kulinarik locken, wenn jetzt im Herbst satte Farben die schönsten Stillleben malen sowie wenn bald im Winter wunderbare Advents- und Weihnachtsbräuche die Welt verzaubern. Genau diese Stimmung und Sehnsucht weckt der Mitteldeutsche Verlag (mdv) mit seinem neuen Bildband: „Bamberg bildschön“.
„Neuer Bildband: Bamberg bildschön“ weiterlesenRollendes Denkmal
Seit 15 Jahren fährt der rote Schienenbus zur Mainschleife
Im September und Oktober weitet die Mainschleifenbahn ihren Fahrbetrieb von sonntags zusätzlich auf samstags aus. Der Förderverein, dem die Strecke zwischen Volkach-Astheim und Seligenstadt gehört, will erreichen, dass langfristig wieder jeden Tag Züge in Direktverbindung bis nach Würzburg verkehren.
„Rollendes Denkmal“ weiterlesenKönigsberg – früher in Franken, jetzt in Bayern
In Königsberg in den Haßbergen durch die bezaubernde Altstadt zu bummeln, lohnt sich jederzeit. Stets gibt es traumhaft schöne Ein- und Durchblicke zu entdecken. Hier ist man immer wieder gerne – zu allen Jahreszeiten. Noch bevor Bayern ein Denkmalschutzgesetz erließ, hatte Königsberg schon eine entsprechende örtliche Satzung zum Erhalt der historischen Bausubstanz.
„Königsberg – früher in Franken, jetzt in Bayern“ weiterlesenFreiLandFest an Bartholomäus in Fladungen
Wer zumFreiLandFest im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen an diesem Wochenende (24./25.8.2019) besonders romantisch anreisen möchte, nimmt ab Mellrichstadt das Rhön-Zügle durchs Streutal. Vor Ort gibt’s an beiden Tagen zwischen 10 und 18 Uhr Theater- und Handwerkervorführungen, Livemusik sowie kulinarische Spezialitäten mit frischen Produkten von Direktvermarktern; auch das Backhaus aus Oberbernhards ist in Betrieb. Das Museumsfest fällt zusammen mit dem Patrozinium der Museumskirche St. Bartholomäus aus Leutershausen.
„FreiLandFest an Bartholomäus in Fladungen“ weiterlesenLohnendes Ausflugsziel zwischen Fränkischem Seenland und Naturpark Altmühltal
Schloss Ellingen in Altmühlfranken ist ein Juwel des Barock. Die Stadt Ellingen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) hat keine 4.000 Einwohner, war aber einmal überaus wichtig als Residenz des Landkomturs der Ballei Franken des Deutschen Ordens. Der Orden war hier seit 1216 ansässig. Die Ballei Franken galt als die mächtigste innerhalb des regionalen Geflechts des einst zur Errettung des Heiligen Landes gegründeten Ritterordens.
„Lohnendes Ausflugsziel zwischen Fränkischem Seenland und Naturpark Altmühltal“ weiterlesenHeilsame Schöpfung
Biologin Kornelia Marzini: Altes Wissen über Kräuter neu erwerben
Gegen alles – oder besser: für alles – ist ein Kraut gewachsen. Auf die Heilkraft der Pflanzen aus Gottes Schöpfung vertrauen wir Christen, wenn wir zu Maria Himmelfahrt Würzbüschel binden und sie im Gottesdienst segnen lassen. Die Biologin Kornelia Marzini von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim hofft, dass sich das weitgehend verschütt gegangene Volkswissen aufgrund des aktuell wachsenden Umweltbewusstseins wieder verbreitet – sofern sich jeder einzelner aktiv darum bemüht.
„Heilsame Schöpfung“ weiterlesenDie einzige Kirche in Deutschland im Besitz eines Landkreises
Kloster Bronnbach im Taubertal ist für mehr als die Jakobspilger einen Abstecher wert

Der aus dem Odenwald kommende Jakobsweg schließt in Miltenberg an jenen von Colmar über Aschaffenburg an, folgt ein Stück dem Main und führt dann rund 170 Kilometer durch das Liebliche Taubertal, bis er vor den Toren Rothenburgs auf den fränkisch-schwäbischen trifft. Die Pilger finden südlich von Wertheim in Kloster Bronnbach Quartier im Gästehaus „Bursariat“. Ein lohnendes Ziel ist der historische Komplex mit moderner Nutzung für viele Besucher über den Wunsch nach Stille und Kontemplation, nach Speis und Trank sowie nach Übernachtung und Erholung hinaus – für Kunst- und Kulturliebhaber, für Studierende von immerhin sieben Kooperationsuniversitäten und -hochschulen, für Forschende des Archivverbands Main-Tauber, des Fraunhofer-Instituts und der Forschungsgemeinschaft Technik und Glas, für Teilnehmer an Tagungen und Seminaren und nicht zuletzt für Feiernde.
„Die einzige Kirche in Deutschland im Besitz eines Landkreises“ weiterlesenBesucherstrom bei der 1250-Jahr-Feier in Neustadt am Main
Wahrscheinlich 769 hat der zurückgetretene zweite Würzburger Bischof Megingaud mit seinen Gefährten in Neustadt am Main ein Benediktinerkloster gegründet, das er unter kaiserlichen Schutz stellte. Die Abtei erlangte Bedeutung im ganzen Frankenreich. Doch im Zuge der Säkularisation wurde sie 1803 aufgelöst; die Mönche mussten den Ort verlassen. Seit 1909 führen jedoch Missionsdominikanerinnen die klösterliche Tradition in Neustadt fort. Jetzt zum 1250. Jubiläum engagierten sich nicht nur die Ordensfrauen, sondern nahezu alle Einwohner. Sie boten ihren Gästen allerbeste Information und Unterhaltung. Bürgermeister Stephan Morgenroth schätzt die Besucherzahl am vergangenen Samstag auf rund 5.000 und für den Sonntag mehr als doppelt so hoch. Nachfolgend einige mit der Kamera eingefangene Schlaglichter:
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