In Bezug auf die kommunale Verwaltung gehört Eichstätt als Kreissitz und Zentrum im Altmühltal zu Oberbayern. Aber vom Lebensgefühl, von den sprachlichen Eigenheiten und von der kulturellen Ausrichtung her ist die Bischofs- und Universitätsstadt nahe bei Franken.
„Eichstätt – „fränkische“ Bischofs- und Universitätsstadt in Oberbayern“ weiterlesenMopper und Schnüdel aufs Podest gehoben
Mopper und Schnüdel – das sind die Kosenamen für die Bewohner von Lohr a. Main. Mopper sind die in Lohr Geborenen, die Schnüdel diejenigen, die auswärts das Licht der Welt erblickten – beispielsweise in Kliniken in Würzburg, Aschaffenburg und Wertheim – und die später Zugereisten. Diesen allen hat der international renommierte Lohrer Künstler Roland Schaller, seines Zeichens ein Mopper, jetzt ein Denkmal gesetzt in Form einer filigranen Bronzeskulptur.
„Mopper und Schnüdel aufs Podest gehoben“ weiterlesenSpiel und Sport plus Kunst und Kirche
Erholung und Ferienspaß im und am größten Stausee Unterfrankens
Sommer während der Coronakrise: Wegen des Abstandsgebots ist die Besucherzahl in den Freibädern eingeschränkt, und vielerorts wird nur Einlass mit online gebuchten Eintrittskarten gewährt. Hingegen freier Zugang zu Unterfrankens größtem künstlichem und dennoch naturbelassenem Gewässer, dem Ellertshäuser See im sogenannten Schweinfurter OberLand. Die (kreis-)grenzüberschreitende Vermarktungsallianz wartet mit einer Fülle von Freizeitangeboten auf – Spiel und Sport ebenso wie Kunst und Kirche. Ganz neu ist beispielsweise ein Besinnungspfad rund um die katholische Kirche von Altenmünster, wo der selige Liborius Wagner fünf Jahre lang als Pfarrer wirkte.

Eintauchen ins Mittelalter in der Barbarossa-Stadt Gelnhausen
Eine großartige Vergangenheit als mittelalterliches Zentrum ist in Gelnhausen auf Schritt und Tritt sichtbar. Und was tut sich aktuell? Viel Leerstand macht sich breit. Dabei ist die Stadt Verwaltungssitz des Main-Kinzig-Kreises und zählt über 23.000 Einwohner.
„Eintauchen ins Mittelalter in der Barbarossa-Stadt Gelnhausen“ weiterlesenIn Coburg: das dritte bayerische Landestheater – seit 100 Jahren
Nicht wie allgemein vermutet vor 100, sondern schon vor 101 Jahren wurde das 1840 am Coburger Schloßplatz eröffnete Hoftheater zum Landestheater: 1919 wurde es aus dem Privatvermögen des Herzogs von Sachsen-Coburg und Gotha auf den Freistaat Coburg übertragen. In der Folge verpflichtete sich die Stadt Coburg, den Spielbetrieb unter der Bezeichnung Coburgisches Landestheater fortzuführen. Als sich im darauffolgenden Jahr zum 1. Juli 1920 der Freistaat Coburg dem Freistaat Bayern anschloss, akzeptierte letzterer eine 40-prozentige Mitfinanzierung und gab eine bis heute gültige Bestandsgarantie. Das seither als Landestheater Coburg bezeichnete Haus gilt als drittes bayerisches Staatstheater. Unter seinem Dach sind drei Sparten (Oper/Operette, Schauspiel und Ballett) vereint. 488 Plätze stehen in normalen Zeiten zur Verfügung. Nach dem Vorbild des Londoner Globe Theatre soll für die Dauer einer anstehenden Generalsanierung eine permanente Ersatzspielstätte geschaffen werden.
„In Coburg: das dritte bayerische Landestheater – seit 100 Jahren“ weiterlesenWeinparadies entlang des Mainradwegs zwischen Schweinfurt und Mainschleife
Sanfter Tourismus zeichnet die lauschigen Weinorte entlang des Mainradwegs unterhalb von Schweinfurt bis zur Mainschleife bei Volkach aus: ein Weinparadies.
„Weinparadies entlang des Mainradwegs zwischen Schweinfurt und Mainschleife“ weiterlesenSulzfeld am Main ist ein Erlebnis für alle Sinne: Genuss auf jeden Meter
„Besonderes Flair kommt nicht von allein.“ Dieses Lob auf die Tatkraft der Bürger von Sulzfeld am Main und auf deren außerordentlichen Zusammenhalt steht auf einer Tafel neben der katholischen Pfarrkirche St. Sebastian. Die rund 1.300 Sulzfelder haben es geschafft, ihren Ort gleichermaßen für sich wie für Gäste immer attraktiver zu machen. „Mittlerweile liegt bei uns der Altersschnitt im Altort niedriger als im Neubaugebiet“, betonen Gerhard Schenkel und Matthias Dusel. Letzterer hat den Ersteren am 1. Mai nach 36 Jahren als Bürgermeister im Ehrenamt abgelöst.
„Sulzfeld am Main ist ein Erlebnis für alle Sinne: Genuss auf jeden Meter“ weiterlesenKloster Schöntal – reiches Erbe der Zisterzienser an der Jagst
Der fränkische Sprachraum reicht bis weit in den Hohenlohekreis. Warum also nicht mal ein Ausflug ins Jagsttal zum Kloster Schöntal, das sogar Abtei war?! Mitte des 12. Jahrhunderts siedelten hier Mönche aus Maulbronn. Das Gelände stellten die Herren von Berlichingen zur Verfügung. Die Zisterzienser wirkten hier segensreich.
„Kloster Schöntal – reiches Erbe der Zisterzienser an der Jagst“ weiterlesenSchoss Seehof, wo die Zitronen blüh’n
„Kennst du das Land, wo die Zitronen blüh‘n, im dunklen Laub Sie Gold-Orangen glüh‘n …“ Diese Zeilen von Johann Wolfgang von Goethe aus Wilhelm Meisters Lehrjahre sind für Liebhaber Italiens zu geflügelten Worten geworden, um ihre Sehnsucht zu beschreiben.
„Schoss Seehof, wo die Zitronen blüh’n“ weiterlesenBaubeginn für die Würzburger Residenz vor 300 Jahren
Am 22. Mai 1720, vor 300 Jahren, begann der Bau der Würzburger Residenz. Prompt titelte die Regionalzeitung Main-Post: „Happy Birthday, Residenz!“ Ziemlich daneben: Wenn man die Entstehung eines Gebäudes mit der eines Lebewesens vergleichen möchte, dann ist die Grundsteinlegung sicher nicht die Geburt, sondern wohl eher die Empfängnis. Im Falles des Barockschlosses, das den Fürstbischöfen des Hochstifts Würzburg zur Repräsentation und als Machtzentrale dienen sollte, dauerte die Schwangerschaft Jahrzehnte.
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