Der Wildpark Klaushof auf der Poppenrother Höhe etwa vier Kilometer nordwestlich von Bad Kissingen existiert seit bald 50 Jahren. 2021 steht das goldene Jubiläum an.
„Bad Kissinger Wildpark Klaushof besteht bald 50 Jahre“ weiterlesenAm liebsten ausgewogen süß-sauer
In einen rotbackigen Apfel zu beißen, war nur für Adam und Eva eine Sünde – ansonsten ist’s einfach nur gesund
Michelangelo hat’s getan beim Deckenfresko in der Sixtinischen Kapelle. Lucas Cranach der Ältere, ein Franke, rückte ebenso auf einem seiner bekanntesten Gemälde einen Apfel in den Mittelpunkt: Eva reicht Adam die verbotene Frucht; nach ihrem Sündenfall vertreibt Gott die beiden aus dem Paradies. Jetzt gilt es, das Image des Corpus Delicti aufzupolieren – als gesunder und kalorienarmer Vitaminspender. Diese Aufgabe erfüllt als fränkische Apfelkönigin aktuell nicht einfach nur eine hübsche Tochter eines Obstbauern. Mit ihren 25 Jahren ist Marion Gold aus Karlburg bei Karlstadt schon Gärtnermeisterin und seit 2019 gar Betriebsleiterin eines Obst- und Spargelhofs mit fünf Festangestellten und zuweilen zehnmal so vielen Saisonkräften.
„Am liebsten ausgewogen süß-sauer“ weiterlesenSpiel und Sport plus Kunst und Kirche
Erholung und Ferienspaß im und am größten Stausee Unterfrankens
Sommer während der Coronakrise: Wegen des Abstandsgebots ist die Besucherzahl in den Freibädern eingeschränkt, und vielerorts wird nur Einlass mit online gebuchten Eintrittskarten gewährt. Hingegen freier Zugang zu Unterfrankens größtem künstlichem und dennoch naturbelassenem Gewässer, dem Ellertshäuser See im sogenannten Schweinfurter OberLand. Die (kreis-)grenzüberschreitende Vermarktungsallianz wartet mit einer Fülle von Freizeitangeboten auf – Spiel und Sport ebenso wie Kunst und Kirche. Ganz neu ist beispielsweise ein Besinnungspfad rund um die katholische Kirche von Altenmünster, wo der selige Liborius Wagner fünf Jahre lang als Pfarrer wirkte.

Weinparadies entlang des Mainradwegs zwischen Schweinfurt und Mainschleife
Sanfter Tourismus zeichnet die lauschigen Weinorte entlang des Mainradwegs unterhalb von Schweinfurt bis zur Mainschleife bei Volkach aus: ein Weinparadies.
„Weinparadies entlang des Mainradwegs zwischen Schweinfurt und Mainschleife“ weiterlesenEichenholz ist gefragt wie selten zuvor
Die Holzart Eiche liegt aktuell voll im Trend. Die Nachfrage boomt – sowohl nach Eichenschnittholz als auch nach Eichenfurnier.
„Eichenholz ist gefragt wie selten zuvor“ weiterlesenFingerhüte stehen Spalier zwischen Hafenlohr und Karlshöhe
Roter Fingerhut gedeiht in diesem Sommer außerordentlich üppig in den heimischen Wäldern. Beispielsweise im Spessart vom Hafenlohrtal aus südöstlicher Richtung über den Wachengrund auf die Karlshöhe führt der Wanderweg an Lichtungen vorbei, auf denen Fingerhüte wie gesät mit leuchtenden Blüten Spalier stehen.
„Fingerhüte stehen Spalier zwischen Hafenlohr und Karlshöhe“ weiterlesenKaltenbrunner Brauerei mit einem Herz für Störche
Meister Adebar beim Hausputz. Wer möchte nicht so eine wunderbare Wohnadresse haben wie er. Der Storch ist „Mieter“ in der Brauerei Schleicher in Kaltenbrunn im Itzgrund. Mit dem Nest auf dem Kamin merkt er gleich, wenn der Braumeister einen neuen Sud angesetzt – sprich: unter Feuer gesetzt – hat.
„Kaltenbrunner Brauerei mit einem Herz für Störche“ weiterlesenMarktheidenfeld – Brücke zwischen Wein und Reben
Wie ein großer See wirkt der Main bei Marktheidenfeld. Vor dem denkmalgeschützt es Ensemble des Mainkais liegen die Kähne (fränkisch: Schelche) im ruhigen Wasser und erinnern an eine weit zurückreichende Tradition: Als Fischer, Schiffer oder Sandschöpfer verdienten sich viele „Hädefelder“ ihren Unterhalt. Hochwassermarken am Ende der Fahrgasse zeugen davon, dass das Leben am Fluss nicht nur Idylle war und ist.
„Marktheidenfeld – Brücke zwischen Wein und Reben“ weiterlesenFix wie der Amtsbote
Vor 100 Jahren wurde Königsberg bayerisch. Bis dahin gab es einen Kurierdienst nach Coburg – heute eine herrliche Wanderstrecke durch würzburgisch geprägtes Gebiet.

Dass ein Teil Unterfrankens bis vor 100 Jahren zu den sächsischen Herzogtümern gehörte, wird denjenigen bewusst, die sich auf den Amtsbotenweg von Königsberg nach Coburg begeben. Stramme Wanderer schaffen die rund 50 Kilometer an einem Tag. Sich an der frischen Luft zu bewegen, ist das Einzige, das seit Beginn der Corona-Pandemie stets empfohlen wird.
„Fix wie der Amtsbote“ weiterlesenBlumenumrankter Literaturbalkon als magischer Ort des Frankenweins
As allen Ritzen drängen jetzt blühende Wildblumen ans Licht. Die Wurzeln entwickeln eine solche Kraft, dass sie zuweilen Mauern sprengen – unter anderem zum Leidwesen der Weinbergsbesitzer in der bekannten Qualitätslage „Würzburger Stein“. Aufwendig müssen sie die aus Bruchsteinen gepuzzelten, kistorischen Wengertmauern mühsam instand halten.


